Inhalt
- Golfspielen im Winter
- Dick einpacken, es ist kalt
- Muss das so?
- Alternativen zum Frieren
- Windstopper-Funktion und Zwiebeltechnik
- Golfspielen im Winter?
Golfspielen im Winter
Warme Kleidung bedeutet nicht gleich, dass man während eines Ausflugs zum Golfplatz nicht friert. Der Griff zur richtigen Kleidung oder die Wahl der richtigen Alternative ermöglicht auch in unseren Breiten in den Wintermonaten entspannt Golfspielen zu können.
Um auch im Winter in Schwung zu bleiben, heißt es: Üben, üben, üben! Doch schlechtes Wetter spielt dem inneren Schweinehund in die Karten. Und selbst wenn nicht, sind vielerorts in den Wintermonaten Übungsanlagen, einzelne Plätze oder gleich ganze Anlagen zum Schutz des Rasens gesperrt.
Doch gerade für Einsteiger, wie mich, erscheint es sinnvoll trotz der kalten Jahreszeit am Ball zu bleiben, um die anfängliche Euphorie nicht gleich wieder im Keim zu ersticken. Deshalb trieb mich die Angst das gerade erst Gelernte gleich schon wieder zu vergessen trotz widriger Bedingungen auf die nächstgelegene Golfanlage.
Dick einpacken, es ist kalt.
Mit dem Plan auf den verschiedenen Übungsanlagen an meinem Abschlag, Pitch, Chip und Putt zu arbeiten, fuhr ich zur Anlage. Zwar schien die Sonne und es war kaum eine Wolke am Himmel und doch war es über Nacht bitter kalt geworden. Dementsprechend hatte ich mich dick eingepackt. Sogar Handschuhe hatte ich mitgenommen, obwohl ich nur sehr selten welche trage.
Im Club angekommen wurde mir sehr schnell klar, dass aus meinen Planungen wohl nichts werden würde. „Tut mir sehr leid, aber mit Ausnahme der Abschlagmatten auf der Driving Range mussten wir alle anderen Grünflächen aufgrund der aktuellen Temperaturen schließen.“ Nicht einmal der öffentliche Kurzplatz war bespielbar und das obwohl das Thermometer im Tagesverlauf wieder Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt anzeigte.
Muss das so?
Nach nicht mal einer Stunde auf der Driving Range war ich von Kopf bis Fuß durchgefroren. Zwar hatte ich einen Platz in einer der wenigen Boxen ergattern können und doch war mir die Kälte bis tief in die Glieder gefahren. Der Wind durchdrang mühelos meine Jacke. Meine Ohren waren knallrot und taten schon nach wenigen Minuten weh. Und meine Hände… die spürte ich kaum noch und das trotz der Handschuhe.
Golfspielen im Winter ist nur etwas für Hartgesottene. Oder etwa nicht? Ich konnte mir nicht vorstellen, dass allzu viele Golfspieler den Witterungen in den Wintermonaten trotzen würden um auf dem Golfplatz zu spielen. Doch wie hielten sie sich dann fit?
Alternativen zum Frieren
Zuhause angekommen, recherchierte ich nach einer heißen Dusche und einem Tee im Internet nach Alternativen und wurde schnell fündig: Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Golfer auch bei widrigsten Bedingungen ihrem Sport nachzugehen. Beispielsweise gibt es hier und da Golfclubs mit beheizten Boxen auf der Driving Range.
Denjenigen, denen es an der frischen Luft trotzdem noch zu kalt oder nass oder beides ist, für die gibt es auch noch Indoorhallen und Simulatoren fürs Abschlagen und Putten innerhalb geschützter vier Wände.
Windstopper-Funktion und Zwiebeltechnik
Beides kam für mich nicht in Frage. Die Clubs in meiner Nähe haben keine beheizten Abschlagboxen und Indoorhallen gibt es auch nicht im näheren Umkreis. Mir blieb also letztendlich nur an meiner Einstellung und meiner Kleidung zu feilen und auf andere Golfclubs mit Wintergreens auszuweichen.
Vor allem vor den Wind wollte ich mich künftig besser schützen und griff daher auf Kleidung mit Windstopper-Funktion und auf die gute, alte „Zwiebeltechnik“ zurück.
Mit dieser Technik fuhr ich sehr gut. Durch die Wahl von flexiblen, dehnbaren Stoffen bei den einzelnen Schichten meiner Kleidung war ich gut vor Wind und Wetter geschützt und besaß trotzdem die nötige Bewegungsfreiheit für einen ordentlichen Schwung.
Golfspielen im Winter?
Die Hauptsaison für Golfer ist ganz klar im Sommer. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht auch in den Wintermonaten seinem Lieblingssport nachgehen kann. Eine Übersicht der verschiedenen Alternativen:
| 1. Geeignete Kleidung | Durch geschickte Kombination einzelner Kleidungsstücke kann man sich schon gut gegen Wind und Wetter wappnen. Dem Spiel auf einem Wintergreen steht dann nichts mehr im Weg! Mein Tipp: Windundurchlässige Kleidung ist die halbe Miete! |
| 2. Beheizte Abschlagboxen | Sehr angenehm bei sehr niedrigen Temperaturen, doch nicht jeder Club verfügt über beheizte Abschlagboxen. Außerdem ermöglichen sie nur das Spielen auf der Driving Range. Beim Verlassen der geschützten Box ist es schnell wieder sehr kalt. |
| 3. Indoorhallen und Simulatoren | Auch hier können sich diejenigen glücklich schätzen, die eine Indoorhalle oder einen Simulator in der Nähe haben. Für alle anderen lohnt sich zwar der einmalige Ausflug schon für die bloße Erfahrung, eine längerfristige Lösung sind lange Anfahrtsstrecken allerdings nicht. |
| 4. Golfurlaube im Süden | Es gibt Angebote für den großen und den kleinen Geldbeutel. Das Repertoire der Reisebüros und Hotelressorts ist groß und bietet jedem Interessierten etwas. Wieso also nicht mal nach Spanien, Portugal oder in die Türkei zum Golfspielen? |